Jecke Sieglarer Wiever… Alaaf vor Weihnachten
Freitag, 07. November 2025
Der Saal „Zur Küz“ war mit mehr als 350 jecke Wiever besetzt und die 1. Große Karnevalsgesellschaft Sieglar startete noch vor dem 11.11. mit ihrer ersten Mädchensitzung in die neue Session 2025/2026.
Sitzungspräsidenten Marco Esch zog pünktlich mit seinem Elferrat, auch diesmal wieder hochkarätig mit den Senatoren der Gesellschaft besetzt, in den Saal ein. Musikalisch begleitet vom Orchester Matthias Heßeler unter der Leitung von Benedikt Schneider begrüßte er die herrlich bunt kostümierten Mädels, die schon mächtig in Stimmung waren, wieder mit seinem Evergreen „Mir sin widder do, wie jedes Johr“.
Eisbrecher des Abends war auch diesmal kein Geringerer als unser Freund Guido Cantz, der viel über die momentanen „Komischen Zeiten“ in der Welt aber auch in Köln und seinem Umland zu erzählen wusste. Ohne Zugabe ließen die Mädels ihn selbstverständlich nicht von der Bühne.
Hiernach die Band Fiasko. Die 4 Jungs gründeten sich 2014 und begeistern seitdem ihr Publikum mit Liedern wie „Immer wenn et Naach weed“, „För Dich“ und „Hätze sin rut“.
Achnes Kasulke, Deutschlands prominenteste Putzfrau mit Showcharakter. Zu ihrer Grundausstattung gehört neben Eimer und Wischmop ein auffälliges Outfit. Über die aktuellen Geschehnisse des Alltags und ihrem Familienumfeld redet sie so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Bei ihr wird nichts unter den Teppich gekehrt. Die Mädels im Saal hörten ihr mit Begeisterung zu.
Die Klüngelköpp zogen ein und verzauberten ihr Publikum mit ihren bekannten kölschen Hits „Niemols ohne Alaaf“, „1000 Näächte“ „Jedäuf met 4711“. Ihr neuester Hit „C’est la vie“ und natürlich ihr romantisches Heimatlied „Wenn am Himmel de Stääne danze“. Da gab’s nur eins… Zugabe!
Anschließend konnte es nur einen geben, der die Damen wieder beruhigen und zum Zuhören bewegen konnte. Natürlich wusste Martin Schopps mit vielen Spitzfindigkeiten aus seinen Erfahrungen als Lehrer, aber auch über die lokalen Ereignisse im Kölner Stadtleben bei den jecken Wievern rüberzukommen. Was folgte … natürlich eine Rakete!
Weiter ging es mit einer der besten Kölner Mundartbands, die Paveier stürmten die Bühne. Sie starteten gleich ein Feuerwerk ihrer bekanntesten Hits wie „Nie mehr Alkohol“, „Leev Marie“ und „Heimat es“. Aber auch mit ihrem neuesten Sessionshits „Konfettirään“ begeisterten sie die jecken Wiever im Saal. Ohne eine Zugabe und die folgende Rakete kamen auch sie selbstverständlich nicht von der Bühne.
Die Jungs und Mädels der Stattgarde Colonia Ahoi standen zum Aufzug bereit und zogen mit ihrer Kapelle und ihrem Shantychor auf. Von den anschließenden Tänzen der smarten Matrosen-Jungs und deren schönsten Schenkel Kölns waren die Mädels wie immer total entzückt.
Die Party ging weiter mit Kasalla. Die Jungs stürmten die Bühne und rockten den Saal mit ihren großen Hits „Komm mir leeve“, „Alle Jläser huh“ und der Stadt mit „K“. Zu ihrem Abschiedslied „Komm loss mer Heim jonn“ mischten sich die Jungs mit ihren Instrumenten wieder in den Saal unter die Mädchen… doch die wollten noch nicht nach Hause.
Denn es erwartete sie noch die Gruppe CologneUnplugged. Sie versüssten den jecken Mädels den Abschluss einer tollen Mädchensitzung mit vielen bekannten kölschen Klassikern. Zum Abschluss stimmte Frontsänger und Mitglied unserer Gesellschaft Hendrik Brock das kölsche Heimatlied „Tommi“ an….Gänsehaut!
Ein herzliches Dankeschön an unseren Literaten Jakob Esch für dieses tolle Programm und an seinen Vater Marco Esch für die hervorragende und souveräne Präsentation aller Künstler auf der Bühne.
„auch in den nächsten 100 Jahren soll es so sein, und soll es so bleiben… „
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